Mehrere Kamerabodys, verschiedene Objektive für unterschiedliche Situationen, ein leistungsstarker Laptop für die Bildbearbeitung vor Ort und jede Menge Zubehör gehören zur Fotografie dazu.
Kameras
Aktuell arbeite ich hauptsächlich mit zwei Canon EOS R6 sowie einer Canon EOS 1DX.
In der Sportfotografie bleibt oft keine Zeit, während des Spiels Objektive zu wechseln. Während auf einer Kamera beispielsweise das Teleobjektiv für weit entfernte Spielszenen montiert ist, befindet sich auf der zweiten Kamera ein Weitwinkelobjektiv für Jubelszenen, Mannschaftsfotos oder besondere Perspektiven direkt am Spielfeldrand. Die dritte Kamera kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn schwierige Lichtverhältnisse oder spezielle Anforderungen gefragt sind.
Die Canon EOS R6 gehört heute zu den stärksten Kameras im Bereich der Sportfotografie. Mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde im elektronischen Verschluss hält sie selbst die schnellsten Spielaktionen fest. Gerade bei Zweikämpfen, Torabschlüssen oder Jubelszenen ein sehr wichtiger Faktor.
Besonders beeindruckend ist der Autofokus. Dank der intelligenten Augen- und Motiverkennung verfolgt die Kamera Spieler selbst bei schnellen Richtungswechseln erstaunlich präzise. Das sorgt nicht nur für eine hohe Trefferquote, sondern spart auch viel Zeit bei der späteren Bildauswahl.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Egal ob Flutlichtspiel, dunkle Sporthalle oder regnerischer Herbstabend, die EOS R6 liefert auch bei hohen ISO-Werten noch saubere, detailreiche Bilder. Zusammen mit der integrierten Bildstabilisierung, der robusten Bauweise und ihrer hohen Zuverlässigkeit ist die R6 perfekt am Spielfeldrand.
Preislich liegt ein Gehäuse aktuell bei etwa 1.500 bis 2.000 Euro.
Auch die Canon EOS-1D X hat nach wie vor ihren festen Platz in meinem Equipment. Die professionelle DSLR war über viele Jahre hinweg die erste Wahl zahlreicher Sport- und Pressefotografen und ist auch heute noch für ihre Zuverlässigkeit und Robustheit bekannt. Mit bis zu 12 Bildern pro Sekunde liefert sie eine starke Serienbildgeschwindigkeit und hält selbst schnelle Spielsituationen problemlos fest.
Preislich liegt ein Gehäuse aktuell bei etwa 1.000 Euro.
Objektive
Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM
Mein großes Teleobjektiv für Sport (insbesondere Fußball). Durch die große Brennweite lassen sich auch weit entfernte Spielszenen formatfüllend festhalten.
Preis: ca. 1.800 bis 2.500 Euro
Canon EF 70-200mm f/2.8L
Für viele Sportfotografen die wohl wichtigste Linse überhaupt. Die hohe Lichtstärke ermöglicht kurze Belichtungszeiten und sorgt gleichzeitig für eine schöne Hintergrundunschärfe. Besonders bei Hallensportarten oder Abendspielen ist das 70-200 perfekt.
Preis: ca. 1.500 bis 2.500 Euro
Canon EF 85mm f/1.8
Ein echter Klassiker für Porträts, Spielerfotos und Bilder in dunklen Kabinengängen. Durch die große Blendenöffnung entstehen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen stimmungsvolle Aufnahmen mit einem angenehmen Bokeh bei Dämmerung.
Preis: ca. 300 bis 500 Euro
Tamron 15-30mm f/2.8
Wenn es um Atmosphäre geht, kommt dieses Objektiv ins Spiel. Ob Mannschaftsfotos, Stadionaufnahmen oder kreative Perspektiven direkt im Geschehen, das Ultraweitwinkel erzeugt Bilder, die einen Überblick verschaffen und die Personen durch die Dynamik nah wirken lassen.
Preis: ca. 650 bis 1.000 Euro
Mobiles Büro am Spielfeldrand
Vereine, Medienhäuser, Sponsoren und andere Auftraggeber erwarten Fotos häufig schon während des Spiels oder wenige Minuten nach dem Schlusspfiff.
Deshalb gehört zu meinem Setup auch ein MacBook Pro 14 Zoll mit M5-Chip. Es dient als mobile Bildredaktion direkt vor Ort. Hier werden Bilder gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und teilweise innerhalb weniger Minuten veröffentlicht.
Anschaffungskosten: ca. 1.900 bis 2.500 Euro
Zubehör
Unter anderem:
– Zwei EF-RF Adapter für die Nutzung der EF-Objektive an den spiegellosen Kameras (ca. 80€ pro Adapter)
– Speicherkarten mit hohen Schreibgeschwindigkeiten (ca. 50€ pro Karte)
– Mehrere Ersatzakkus
– Wetterfeste Kamerataschen, Rucksäcke und Transportkoffer (ca. 80€)
– Rollei-Stativ (ca. 50€)
– Kartenleser und Kabel
– Reinigungszubehör
– Regenschutz für Kamera und Objektive
Hier kommen weitere 400 bis 500 Euro zusammen.
Weitere Kosten
Hinzu kommen u. a Kosten wie:
– Bildbearbeitungssoftware (ca. 135 Euro pro Jahr)
– Cloud-Speicher und Datensicherung







